Man-in-the-Middle-Angriff
Angriff, bei dem sich ein Angreifer unbemerkt in eine Kommunikation einklinkt und Daten abfangen oder verändern kann.
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff (MitM) klinkt sich ein Angreifer unbemerkt in eine Kommunikation zwischen zwei Parteien ein und kann Daten abfangen oder verändern. Typisches Szenario: offenes WLAN mit gefälschtem Access Point.
Schutz: HTTPS-Verbindungen prüfen (gültiges Zertifikat), Banking nur über vertrauenswürdige Netze – oder über VPN.
Warum das 2026 wichtig ist
Klassische MitM-Angriffe in offenen WLANs sind 2026 selten geworden, weil fast alle Websites HSTS und HTTPS-Strict-Transport-Security nutzen. Reale Risiken bleiben: kompromittierte Router (Default-Passwort), gefälschte Wi-Fi-Hotspots mit ähnlichen SSIDs („Free_Airport_WiFi"), und manipulierte DNS-Server – gegen alle hilft ein VPN auf Anwender-Seite.
So schützt du dich
In öffentlichen WLANs immer VPN aktivieren (NordVPN, ProtonVPN, Mullvad). Browser auf „Always use HTTPS" stellen. Bei seltsamen Zertifikatswarnungen sofort abbrechen – nie auf „Trotzdem fortfahren" klicken. Eigenen Router: regelmässig Firmware aktualisieren, Standardpasswort und Standard-SSID ändern.