Keylogger
Software oder Hardware, die jede Tastatureingabe aufzeichnet – Passwörter, Suchanfragen, Chat-Nachrichten.
Ein Keylogger zeichnet jede Tastatureingabe auf einem Gerät auf – Passwörter, Suchanfragen, Chat-Nachrichten, Banking-Daten. Software-Keylogger gelangen meist über Trojaner aufs Gerät; Hardware-Keylogger werden physisch zwischen Tastatur und PC gesteckt.
Schutz: 2FA macht gestohlene Passwörter wertlos. Virtuelle Tastaturen in Banking-Apps neutralisieren Software-Keylogger.
Warum das 2026 wichtig ist
Software-Keylogger sind 2026 fast immer Teil von Banking-Trojanern oder Info-Stealern (RedLine, Vidar). Hardware-Keylogger sind selten, aber bei gezielten Angriffen auf Unternehmen real – sie werden zwischen USB-Tastatur und PC gesteckt und über Wi-Fi ausgelesen. Antivirus erkennt Software-Keylogger zuverlässig; gegen Hardware hilft nur physische Inspektion.
So schützt du dich
Auf wichtige Banking-Sitzungen den Banking-Browser einer Antivirus-Suite (Bitdefender Safepay, Kaspersky Safe Money) verwenden – er isoliert die Eingabe gegen Keylogger. Hardware-Keylogger: bei Office-PCs Tastatur-Anschluss visuell prüfen, kein USB-Splitter zwischen Tastatur und PC.