Rootkit
Schadsoftware, die sich tief im Betriebssystem versteckt und sich für klassische Antivirus-Scanner unsichtbar macht.
Ein Rootkit versteckt sich tief im Betriebssystem (Kernel-Modus oder Bootloader) und macht sich für klassische Scanner unsichtbar – andere Malware kann es als Tarnung nutzen. Rootkit-Entfernung erfordert oft einen Bootscan vor dem Start des Betriebssystems.
Die meisten modernen Suiten (Kaspersky, Bitdefender) bieten dedizierten Rootkit-Scan.
Warum das 2026 wichtig ist
UEFI-Rootkits wie BlackLotus und CosmicStrand sind 2026 die gefährlichste Variante: Sie nisten sich noch vor dem Start des Betriebssystems ein und überleben Neuinstallationen. Erkennung ist nur mit dedizierten UEFI-Scannern möglich (Kaspersky Rescue, ESET SysRescue). Hauptverbreitungsweg: gefälschte BIOS-Updates auf kompromittierten Websites.
So schützt du dich
Secure Boot in UEFI aktivieren, BIOS/UEFI-Updates nur direkt vom Hersteller (Asus, MSI, Gigabyte, HP, Dell etc.) – nie aus Google-Treffern. Bei Rootkit-Verdacht: Bootscan via Antivirus-Rescue-Medium (Kaspersky Rescue Disk, ESET SysRescue) statt aus dem laufenden System scannen.